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Veröffentlicht am 10.03.2017 von Johannes R. Buch

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Eric Prydz

Eric Prydz landete mit dem Track „Call on Me“ 2004 einen Megahit, dessen Video vor allem durch die erotischen Stilelemente bekannt wurde. Im Mittelpunkt des Videos steht die von der australischen Tänzerin gespielte Kursleiterin Deanne Berry, die mit ihrem String-Body mehrere Blicke in der von ihr geleiteten Aerobic-Stunde auf sich zieht.

Eric Sheridan Prydz wurde am 16. Juli 1976 in Täby, Schweden geboren und ist ein House-DJ und Produzent. Schon im Alter von neun Jahren beginnt Eric Prydz Musik zu machen. Prydz landet auf einem Internat für schwer erziehbare Kinder, nachdem er bei einem Einbruch Keyboards aus seiner Schule stahl.

Inspiriert und ermutigt von seinem Freund Steve Angello, der später der Swedish House Mafia angehören sollte, beginnt Prydz sehr früh eigene Tracks zu produzieren. Nachdem ihm ein Freund seines älteren Bruders 1989 ein Mixtape aus Ibiza mitbrachte ändert Prydz seine musikalischen Präferenzen von Depeche Mode zur House-Musik.

„Call On Me“


Der Megahit „Call on Me“ von 2004 baut zu großen Teilen auf Samples von Steve Winwoods Hit „Valerie“ auf. Von DJ Falcon und Thomas Bangalter bekam Prydz den Auftrag den Track zu remixen, noch bevor die Rechte für die Samples geklärt waren. Prydzs Label Ministry of Sound sorgte dann für rechtliche Grundlagen. Winwood war von dem Track sogar so begeistert, dass er für die Singleveröffentlichung den Gesang extra nochmal neu aufnahm. Am 25. September 2004 erreicht „Call on Me“ die Spitze der britischen Single-Charts und kann sich dort fünf Wochen lang halten. Eric Prydz hält dabei den Rekord, mit den wenigsten verkauften Singles (knapp über 20.000 pro Woche) Platz 1-Künstler zu sein.

Am 1. November 2004 steigt die Single zu „Call on Me“ auch in Deutschland auf Platz 1. Unter einigen weiteren Künstlernamen produziert Eric Prydz auch eigene Songs. Ende 2006 erscheint die Single „Proper Education“ mit einem Sample von Pink Floyds „Another Brick in the Wall“. „Pjanoo“ wird 2008 ein weltweit gespielter Clubhit, der auch als Soundtrack für Grand Theft Auto: The Ballad of Gay Tony dient. Das Album „Pryda“ kommt 2012 heraus und ist Eric Prydzs erster Longplayer.

Für eine Remix-Platte von Depeche Mode liefert Prydz 2011 eine eigene Version von „Never Let Me Down Again“. 2016 folgte Eric Prydzs zweites Album „Opus“.

photocredit: https://www.facebook.com/EricPrydzOfficial/photos/pb.10869241961.-2207520000.1457633367./10153258345466962/?type=3&theater

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