Bands

Veröffentlicht am 05.05.2017 von Stefanie Loske

0

Parov Stelar

Der österreichische DJ und Produzent macht Musik im Bereich Jazz, House, Breakbeat und Electro. Seine Eigenproduktionen sind eine Mischung aus Jazz, Downbeat und House. Er gilt als einer der Pioniere des Electroswing.

Erste musikalische Veröffentlichungen als Plasma

Als Marcus Füreder wurde er 1974 in Linz in Österreich geboren und machte eine Ausbildung für Angewandtes Design an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz.

Seine ersten Veröffentlichungen machte er unter dem Pseudonym Plasma oder unter seinem bürgerlichen Namen. Damals, 2001 und 2002, war er bei Bushido Records, gründete jedoch 2003 sein eigenes Label mit dem Namen Etage Noir Records, bei dem er seitdem als Parov Stelar seine Musik veröffentlicht. Seit 2013 veröffentlicht er zudem auch beim Island Def Jam Laber von Universal Music.

Der Durchbruch

Der Durchbruch gelang Parov bereits 2004 mit der EP „KissKiss“ und dem Album „Rough Cuts“. Ein Jahr später folgte bereits das zweite Album „Seven and Storm“ und 2007 Album Nummer drei als Parov Stelar mit dem Titel „Shine“. Nach zwei weiteren Alben folgte 2009 das Doppelalbum „Coco“. 2012 veröffentlichte er erneut ein Doppelalbum mit dem Namen „The Princess“, mit dem er es erstmals in die deutschen und niederländischen Charts schaffte.

Bei dem Album „The Invisible Girl“ von 2013 traten erstmals die Elektronik-Titel in den Hintergrund und Parov widmete sich mehr dem Jazz, den er so liebte. Seine Musik wurde vor allem durch Werbespots, die mit seiner Musik unterlegt waren, international bekannt. Dabei spielte das Internet eine sehr wichtige Rolle, denn diese Videoclips wurden dort über 150 Millionen Mal aufgerufen. Einer seiner Songs diente beispielsweise als Soundtrack im Abspann der Dokumentation „Nowitzkis. Der perfekte Wurf“.

Parov Stelar und Live-Band

Im Jahr 2005 trat Parov das erste Mal mit einer Live-Band auf, seitdem gab es viele Konzerte in Europa, bei verschiedenen Festivals und Freiluftkonzerten. Bei der Band handelt es sich um vier bis acht Musikern in verschiedenen Besetzungen mit Schlagzeug, Posaunist, Bassist, einer Sängerin und anderen.

2012 startete Parov Stelar mit seiner Band die „The Princess Tour“, die sie Anfang 2013 mit Konzerten in Deutschland und der Schweiz fortsetzten. Ebenfalls 2013 brachte Parov das Album „The Art of Sampling“ heraus, bei dem er sich um einer Art Werkschau handelte. Darauf zu hören waren ältere Titel aus den vergangenen acht Jahren seiner Karriere, sowie vier neue Singles.

Zahlreiche Auszeichnungen

Während seiner mittlerweile jahrelangen Karriere war er schon für einige Amadeus Awards nominiert. 2005 und 2006 war er in der Kategorie „FM4“ Alternative Act“ nominiert und konnte 2012 auch erstmals einen Award in der Kategorie „Best Electronic/Dance“ mit nach Hause nehmen. 2013 war er in drei Kategorien nominiert und konnte in allen drein den Preis gewinnen (Album des Jahres, Best Live Act, Best Electronic/Dance). 2014 und 2015 gewann er dann jeweils noch seinen fünften und sechsten Award in den Kategorien „Best Live Act“ sowie „Best Electronic/Dance“.

2015 veröffentlichte er sein bislang zwölftes und letztes Album „The Demon Diaries“. Neben den zahlreichen Alben hat er in seiner Karriere auch etliche EP´s, Singles und Musikvideos veröffentlicht.

photocredit: By Thesupermat (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Tags: , , , , , , ,


About the Author



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to Top ↑
  • Aktuelle Artikel

  • PARADOX Musikmagazin

  • Newsletter

    Trage ich hier in unsere Newsletter ein und bekomme von uns immer alle Szene-News aus erster Hand!

  • Monatsübersicht