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Veröffentlicht am 12.05.2015 von Andre Weller

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Warum dieser Hype um Deep House?

Klingande, Lost Frequencies, Ten Walls oder GotSome – dies sind alle Namen von Djs, die sich besonders dem Genre Deep House gewidmet haben. Aktuell gibt es einen großen Hype und es scheint ein Mainstream um genau dieses Genre zu entstehen, wir haben uns gefragt:

Warum gibt es so einen Hype um Deep House und was macht einen guten Deep House Track aus?

Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, was Deep House von klassischem Electro unterscheidet. Wir reden hier von langsameren und melodieorientierteren Songs, die durch die Geschwindigkeit von 100-127 Beats per minute einigen Ravern und Shuffle-Fans immer wieder Freudentränen spendiert. Der 4/4 Takt sorgt für die gute Tanzbarkeit und üblich sind klare und eindeutige Beats.

Deep House-Elemente

1986 wurden die ersten Deep House-Elemente in Songs entdeckt, als sich Djs House-Tracks nahmen und diese mit Soul kombinierten. Die jazzigen Elemente sorgten für eine komplett neue Stimmung, eine komplett neue Richtung und natürlich andere Hörer. Dies erkannten viele Djs, die sich bisher weniger mit dieser Stilrichtung befasst haben. Ende der 1980er kam eine regelrechte Welle an neuen Deep House-Songs, bevor sich der Hype um das Genre für einige Zeit beruhigte.

So richtig bekannt ist Deep House nun seit den 2010ern, besonders durch Djs wie Robin Schulz oder Klingande.

Besonders letzteren ist zu verdanken, dass sich das Genre nun wieder deutlich etablieren kann. Die Band besteht aus zwei französischen Studenten, welche 2013 mit dem Song ,,Jubel“ komplett neuen Wind in die Szene brachten. Was war das für eine neue Art von House, die speziell mit langsamen Beats und Ohrwurmmelodien ankam? Viele Fans wussten gar nicht, was sie von dieser Richtung – dieser ersten Deep House-Welle anfangen sollen. Robin Schulz setzte 2014 mit ,,Waves (Robin Schulz Remix)“ eines der größten Ausrufezeichen. Nun war klar, Deep House ist keine One-Hit-Welle!

Was macht einen guten Hit aus?

Natürlich ist hier der persönliche Geschmack gefragt, doch die zwei wichtigsten Elemente sind eindeutig. Das erste Element ist ein klarer Beat. Bei einer Geschwindigkeit von 125 bpm – was aktuell der Standard ist – sollte ein dunkler, klarer Bass erkennbar sein. Dies sorgt für ein einfaches Takt-Treffen beim Tanz. Wichtig ist zudem als zweiter Punkt eine Melodie, die man selbst Wochen nach dem ersten Hören nicht aus dem Kopf bekommt.

Je nach Stimmung kann diese natürlich beliebig gestaltet werden. Ohrwurmmelodien kennzeichnen sich durch eine einfache Gestaltung, während Deep House mit Keller-Atmosphäre mittlerweile durchaus seine Fans gefunden hat. Es ist klar zu erkennen: Viel Wirbel, viele Hörer und eine hoffentlich noch lange Zukunft für das Genre Deep House!

photocredit: By Mbdortmund (Own work) [GFDL 1.2], via Wikimedia Commons

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